Orthomolekulare Medizin

Was ist orthomolekulare Medizin?

Die orthomolekuare Medizin (orthos = richtig, molekular = Baustein) setzt Mikronährstoffe, wie Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren und andere Stoffe zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten ein.

Wozu Nahrungsergänzungsmittel?

Einerseits besteht durch die Lebensweise ein erhöhter Bedarf an  Mikronährstoffen, andererseits sinkt der Mikronährstoffgehalt der Lebensmittel durch Anbau und Verarbeitung immer weiter ab. Auch durch die zunehmende Alterung mit vermehrter Medikamenteneinnahme, das Rauchen, steigender Stress sowie im Krankheitsfall steigt der Mikronährstoffverbrauch an.

Durch unsere Ernährungsgewohnheiten essen wir zu schnell, zu viel, zu oft, zu spät und zu schwer. Dies führt zum Wegfall der mechanischen und chemischen Vorverdauung, zur Überforderung des Magen-Darm-Traktes und damit zur verminderten Verdauungsleistung. Es entstehen Gärungs- und Fäulnisprozesse mit Völlegefühl und Blähbauch und in Folge eine chronische Darmschädigung mit Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Die Gender Medizin beschäftigt sich mit den biologischen Unterschieden der Geschlechter.  Frauen haben bekannterweise eine deutlich geringere Entgiftungsleistung für Alkohol, Medikamente und Umweltgifte. Auch zeigen Frauen eine stärkere Immunantwort verbunden mit einer stärkeren Entzündungsreaktion als Männer, welches sich in der Häufigkeit von sogenannten Autoimmunerkrankungen (z.B. Hashimoto-Thyreoiditis der Schiddrüse) zeigt.

Die Hauptaufgabe von Vitaminen und vom Körper selbst gebildeten Vitalstoffen ist nicht nur die Vermeidung der wenigen klassischen Mangelkrankheiten (Skorbut, Pellagra ect.). Vitalstoffe werden als Katalysatoren für unzählige Stoffwechselreaktionen ausserhalb und innerhalb der Zelle gebraucht (Enzym-Coenzym Prinzip). Gen-Veränderungen führen sehr häufig zu einer reduzierten Unempfindlichkeit zwischen Helfer und Substrat. Eine gezielte Vitalstofftherapie erhöht die unmittelbare Verfügbarkeit zwischen "Mitarbeiter" und dem zu verarbeitenden "Werkstoff", wodurch träge gewordene Stoffwechselreaktionen verbessert oder wiederhergestellt werden können.

Das 18. Kamel:

Ein Vater mit drei Söhnen wünscht auf dem Sterbebett folgende Vermächtnis:

"Ich habe 17 Kamele, die ich euch vererbe. Der Älteste soll die Hälfte davon erhalten, der Mittlere ein Drittel und der Jüngste ein Neuntel." Daraufhin stirbt er.

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Der Nachbar kommt auf seinem Kamel angeritten und bietet den Brüder an, sein eigenes Kamel zu geben, damit sie das Vermächtnis lösen können.

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Nachdem das Vermächtnis gelöst war, nimmt der Nachbar sein Kamel mit und zieht weiter.

Fazit:

Ähnlich können wir Stoffwechselprozesse im Körper betrachten. Es braucht gelegentlich einen katalytischen Effekt, um Stoffwechselprozesse in Bewegung zu bringen.

Was sollte bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beachtet werden?

Damit die Nahrungsergänzungsstoffe vom Körper optimal verwertet werden können, sollten diese "hypoallergen" sein, d.h. bei der Herstellung von Nahrungsergänzungssubstanzen sollte auf synthetische oder natürliche Zusatzstoffe verzichtet werden. Meist werden Zusatzstoffe als chemische Hilfs- oder Füllstoffe zur Verbesserung der Produktion oder des Geschmacks eingesetzt. Diese können bei regelmässiger Einnahme bei sensiblen Personen Allergien auslösen oder bestehende Allergien verstärken.

 

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